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„Franken, das ist Gemünden.
Gemünden a.Main, das ist Franken.”
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Ronkarzgarten



Ein außergewöhnlicher Erbauer - ein herausragendes Baudenkmal

Vieles an diesem Garten ist ungewöhnlich. Er müsste in einem Schlosspark zu finden sein.
Örtlich vermutet man ihn in Oberitalien, und zeitlich ordnet er sich in die Barockzeit ein. Sein Erbauer musste zum wohlhabenden Adel gehören.

All das trifft hier nicht zu. Und doch gibt es ihn, den Ronkarzgarten, weil ein Mann sich einen Traum erfüllen wollte. Wer war dieser Mann? Dr. Ronkarz.

Der Garten gliedert sich in eine Treppenanlage im unteren Teil und drei darüber liegenden Terrassen.


Ronkarz ließ den Garten an dem steilen, bis dahin als Weinberg genutzten Berghang anlegen, sicherlich zu seiner privaten Nutzung. Die gestaffelten Terrassen oberhalb der imposanten Treppenanlage waren mit Lauben und Pergolen geschmückt. Von unten erkennt man eine Wandnische, die früher wohl eine oder mehrere Figuren enthielt. Insgesamt erstreckt sich die Anlage über 40 Höhenmeter.


Von den Terrassen aus hat man eine großartige Sicht auf die Altstadt mit der Burg und die drei Flüsse Main, Sinn und Saale.



Der Garten
Nachdem Dr. Ronkarz 1826 Haus und Grundstück mitsamt dem heutigen Ronkarzgarten-Teil erworben hatte, begann er mit dem Um- bzw. Ausbau. Inwieweit er das Haus verändert hat, müsste ein Baugutachten klären. Es ist aber anzunehmen, dass wesentliche Teile wie die Neugliederung der Fassade und der rückwärtige Erweiterungsbau entstanden, die heute das klassizistische Erscheinungsbild prägen.

Im Jahr 1835 erwarb Ronkarz den äußeren Schlossgarten (Burggarten) für 52fl (Gulden) dazu.


Ausschnitt Projektbericht Quelle: Hochschule Anhalt.



Abbildung: Bayerisches Urkataster von 1845 aus 40 Jahre Wiederaufbau, Rückblick und Ausblick Dokumentation am Beispiel der Stadt Gemünden a.Main 1985



Der Fund einer Platte aus rotem Mainsandstein auf dem Nachbargrundstück, das im 19. Jh. ebenfalls Ronkarz gehörte, zeigt die Jahreszahl 1828, eingebettet in ein fächerartiges Sonnenrad im Stil der Neorenaissance. Damit kann die Entstehungszeit zwischen 1828 und 1845 eingegrenzt werden.


Sonnenrad / Quelle: Gemündener Tageblatt 1970


In einem seitlichen vermauerten Tor des Hofareals findet sich oben im Bogenscheitel ein Krebswappen mit den Initialen C. K. und der Jahreszahl 1593. Es stammt nicht aus dem Gartenbereich, hier vermutet man einen Zusammenhang mit dem 1596 fertiggestellten Gemündener Rathaus. Der Bogen könnte in der Nachkriegszeit in diesen Mauerzug als Spolie (wiederverwendeter Stein) eingebaut worden sein. Das Wappen und die Initialien werden der Familie Khues zugeordnet. Der Nachweis einer Verbindung mit dem Fürstbischof Julius Echter, der den Krebs im Wappen führte, gelang nicht.


Initialen C K




Öffnungszeiten des Rathauses

Stadt Gemünden a.Main
Scherenbergstraße 5
97737 Gemünden a.Main 

Telefon: 09351 8001-0
Telefax: 09351 800 00-60
Montag - Mittwoch
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Donnerstag
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bis 18.00 Uhr

Freitag
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Im Rathaus: Was erledige ich wo?
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Das Foto zeigt das Rathaus in Gemünden, von der Scherenburg aus gesehen.
Übrigens: Von hier oben haben Sie einen wunderschönen Weitblick in das Maintal.
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