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Jagd


Spannungsfeld zwischen Wald und Wild

Dem gesetzlichen Vorrang des Waldes vor dem Wild muss durch an den Lebensraum angepasste Wildbestände in ausreichender Weise Rechnung getragen werden.
Für den Erfolg einer artenreichen und standortgerechten Waldverjüngung und damit der neuen Waldgeneration, ist die Lösung dieser Frage von zentraler Bedeutung.

Seit der Ausrottung von Wolf und Luchs als die natürlichen Feinde des Rot- und Rehwildes, sowie weiterer Einflüsse menschlichen Handelns auf deren Lebensbereich, hat sich vor allem das Rehwild stark vermehrt.

Das Rehwild als sogenannter Futterselektierer verbeißt insbesondere nährstoffreiche Knospen und Triebe genau jener Bäumchen, die zum Aufbau von Mischwäldern am dringendsten benötigt werden.

Nur eine an den Bedürfnissen des Wildes und des Lebensraumes orientierte Bejagung ermöglicht es, die Wilddichte von Rot- und Rehwild an die natürliche Leistungskapazität des Ökosystems Wald anzupassen.

Anhand des sogenannten Traktverfahrens wird seit dem Jahr 2008 durch eine jährliche revierweise Verbissinventur mittels Stichprobenverfahren die örtliche Verbissbelastung der Naturverjüngung durch einen unabhängigen Sachverständigen erhoben. Diese Erhebung liefert einen wertvollen Beitrag über den Zustand der Waldverjüngung und daraus folgernd bei der Aufstellung der entsprechenden Abschusspläne für Rot- und Rehwild.



Jagdliche Situation
Die Forstinventur des Jahres 2006 führt hierzu aus:

Schälschäden:
"In den Schälschädendistrikten des Stadtwaldes, verursacht durch das Abnagen der Rinde von Bäumen durch das Rotwild, treten örtlich starke alte Schälschäden auf. Auch sind hier immer wieder neue Schälschäden festzustellen. Wenngleich diese - für das Einzeljahr und die Gesamtfläche betrachtet - meist nicht von beängstigendem Ausmaß sind, so sind sie aufgrund folgender Sachverhalte doch sehr bedenklich:

· Sie treten örtlich konzentriert in jungen Altern auf und verursachen dort beachtliche Bestandesschäden.
· Ihre Akkumulation über die Jahre hinweg führt bei der späteren Holzernte zu beträchtlichen finanziellen Einbußen."

Verbissschäden:
"In Buchennaturverjüngungen sind die schädlichen Auswirkungen des Wildverbisses auf Grund der hohen Pflanzenzahlen im Allgemeinen weniger spürbar.

Waldbaulich am schädlichsten ist der Verbiss der Mischbaumarten. Bei den gegebenen Wildbeständen sind die umfangreichen Mischungsanreicherungen nur durch kostenintensive Schutzmaßnahmen (Zaunbau, bzw. Einzelschutz) zu realisieren."

Hier ist es die Aufgabe des Forstbetriebes, die Sensibilität der örtlichen Jägerschaft für eine ökologische und ökonomische Problemlösung zu wecken. Nur im Zusammenwirken der Jägerschaft und Förster als Partner, ist eine Lösung der zuvor beschriebenen Problematik möglich




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Im Rathaus: Was erledige ich wo?
Rathaus & Verwaltung
Das Foto zeigt das Rathaus in Gemünden, von der Scherenburg aus gesehen.
Übrigens: Von hier oben haben Sie einen wunderschönen Weitblick in das Maintal.
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