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„Gemünden, die Vierflüssestadt
an Main, Sinn, Saale und Wern”
Stadt Gemünden a.Main
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Die Vorbilder


Ein Vergleich mit der oberitalienischen Tradition ab der frühen Neuzeit bietet sich an. Die Villenkultur im 16. und 17. Jh. bildete die Basis für die Wiederentdeckung der römischen Lustgärten. Terrassen, Freitreppen und Rampen in symmetrischer Anordnung zählen zu den charakteristischen Baumerkmalen. Man legte Wasserspiele und Laubengänge an. In der Zeit der Romantik des 19. Jh. erfreute sich diese Gartenkunst erneut großer Beliebtheit. In einem bürgerlichen Rahmen stellt das Werk als reine Zierarchitektur allerdings in Bayern eine seltene Ausnahme dar.

1950 wurde das Anwesen samt Garten an die Apothekerfamilie Binder verkauft. Seitdem begann man anzunehmen, dass die Terrassen als Heilkräutergarten angelegt worden waren, was der Anlage im Volksmund den Namen "Apothekergarten" eintrug. Eine Apotheke wurde von der Familie Ronkarz aber nie betrieben, das Refugium war als reiner Lustgarten angelegt. 1988 kaufte die Familie Maisch das Ensemble.

Im Rahmen einer Planung im Zusammenhang mit der Bezirksgartenschau ging der Garten 1988 in den Besitz der Stadt Gemünden über. Eine Umsetzung erfolgte nicht. Am 3.5.1989 wurde er unter Denkmalschutz gestellt. Mangels Nutzung verfielen die Treppenanlagen in den folgenden Jahren und die Natur eroberte langsam den gesamten Bereich in Form von Efeu und anderen wilden Pflanzen. Der Garten verfiel in einen malerischen Dornröschenschlaf, aus dem er beinahe nicht mehr erwacht wäre.


Der Garten im Dornröschenschlaf. Foto: Baubüro Haase



So romantisch der Eindruck auch war, es musste etwas geschehen. Die Standfestigkeit der Mauern war nicht mehr gewährleistet, sie drohten einzustürzen. Die Stadt entschloss sich, das Denkmal zu retten. Eine Sanierung erfolgte in den Jahren 2001 bis 2007. Zur Finanzierung des Aufwands von 661.000 Euro erhielt die Kommune Hilfe durch Mittel aus dem Denkmalschutzfonds und der EU-Strukturförderung.


Baumaßnahme. Foto: Baubüro Haase



Heute ist der Garten wieder das, was er für seinen Erbauer war: Ein Kunstwerk und ein Ort zum Träumen. Aber im Gegensatz zu damals ist er frei zugänglich und wartet auf:

Romatiker, Geschichtsbegeisterte, Wissenschaftler, Ruhesuchende und alle, die einfach neugierig sind.

Alle Fotos ohne Quellenangabe sind vom Verfasser www.burgenfuchs.de. Sie sind urheberrechtlich geschützt.




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