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Massenbuch


(Luf­t­auf­nah­me: Film-Pho­to-Ton-Mu­se­ums-Ver­ein)

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Jahrhunderte träumte Massenbuch in Abgeschiedenheit und fern jeglichen Durchgangsverkehr auf der Mainhöhe des Spessarts mit Blick auf Homburg und Reußenburg friedlich dahin. In harter Arbeit musste dem Boden die Ernte abgerungen werden, der eigene Forst, der Dorf und Feld wie ein schützender Wall umschließt, lieferte Bau- und Brennholz. Wie überall, prägten auch hier Landschaft und Umwelt die Menschen. Einsamkeit, und damit das Aufeinander- angewiesen-Sein.

Der weite Blick zu den Kuppeln der Rhön bis zu den Hängen Würzburgs ließ einen Menschenschlag wachsen, dem auch heute die Tugenden Hilfsbereitschaft, Gemeinsinn und Aufgeschlossenheit selbstverständlich sind.

Was dieser Gemeinsinn entstehen ließ, kann jeder Besucher leicht erkennen. Darüber berichteten Fernsehen, Rundfunk und überregionale Tageszeitungen, als diese Leistungen im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" sowohl auf bayerischer als auch auf Bundesebene mit der Goldmedaille honoriert und im festlichen Rahmen vom damaligen Landwirtschaftsminister Ertl in Berlin den Einwohnern überreicht wurde.

Die gepflegten Vorgärten und Anlagen, der Friedhof und Kinderspielplatz, die Wasserversorgung und Kanalisation, all dies wurde unter großen Anstrengungen von der Dorfgemeinschaft geschaffen, in einem Ort mit nur 181 Einwohnern und 36 Wohnhäusern! Man kann sich kaum mehr vorstellen, dass Massenbuch erst seit 1956 auf einer Teerstraße erreichbar ist und bis 1975 nur durch eine Fähre oder auf einem ca. 20 km langen Umweg mit Gemünden verbunden war. Massenbuch wurde bekannt, für viele Gemeinden Vorbild und Ansporn, und man beginnt sich für Ursprung und Geschichte des Ortes zu interessieren.

Die Siedlung Massenbuch und ihre Feldflur mit etwa 2 km Durchmesser liegt in der Nordoststrecke des "Mainvierecks" auf einer leicht welligen Hochfläche, die im Nordosten steil etwa 100 m (von 327 m auf 211m) zu Mainaue abfällt. Das Gebiet gehört noch zum "Sandstein-Spessart", der hier über den Main greift. Die Ortschaft steht auf dem Oberen Buntsandstein, und zwar dem Röt. Diese Schicht aus leuchtend rotem, tonigen Gestein entstand durch Ablagerungen in der Buntsandsteinzeit vor etwa 200 Millionen Jahren in zum Teil sehr seichten und oft austrocknenden Becken und Seen.

Die Ausgangsdehnung der landwirtschaftlichen Nutzfläche fällt zusammen mit einer Lößlehm-Decke, die inselartig auf dem Röt liegt. Die Staubstürme der Eiszeiten haben feines Material herbeigeführt und in den damals vegetationsfreien Gebieten abgelagert. Diese obere Schicht ist die Grundlage der Landwirtschaft des Ortes.




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